Also ...
Die Geschichte mit der Internetbekanntschaft, Elly, hat glaube ich mehr was mit Berührungsangst als mit Intoleranz zu tun.
Ansonsten denke ich auch, dass man mit seiner Krankheit / Behinderung nicht hinterm Berg halten sollte. Natürlich sagt man nicht gleich "Ich bin die und der und habe das und das. Und wer bist du?" :D Aber wenn es zur Sprache kommt, dann würde ich es auch erzählen. Bei denen es sichtbar ist, wie bei mir, kommt es seeehhhhr schnell zur Sprache, bei anderen, wo esunersichtlich ist, dauerts eben länger. Aber früher oder später kommt der Punkt, wo es "passt" oder man es einfach Gesprächsthemen bezogen sagt oder grad über so etwas diskutiert oder spricht.
Doch damit länger als nötoghinterm Berg zu halten, nur weilman denkt, dass man dann größere Chancen hat, das halte ich für Absurd. Entweder man wird akzeptiert, oder nicht. Entweder man kann sich riechen, oder nicht. Und enrweder die Chemie stimmt, oder nicht. Ganz schnell findet man da ganz viele Faktoren, die rein gar nichts mit Krankheit zu tun hat aber mit der Menschlichkeit und dem "sich riechen können" (steh grad auf dem Schlauch und komm nicht auf das Wort - Morphin ahoi).
Ich denke, dass das krank sein viel zu oft in den Vordergrund gestellt wird. Und das nicht nur von den Normalos unter uns.